28.11.2019 10:46 Alter: 8 days

Forschungspreise zur Nachwuchsförderung in der Lebensmittelchemie

Die Silesia-Clemens Hanke Stiftung unterstützt mit einem Promotionspreis sowie je zwei Preise an Bachelor- und Masterabsolventen den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Lebensmittelchemie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan.

Herr Hanke überreicht einen Scheck an Frau Dr. Froschmeier

Bei der Preisverleihung: Clemens Hanke, Dr. Andrea Froschmeier, Dr. Martin Preininger, Prof. Dr. Corinna Dawid (v.l.n.r./ Bild: Tina Schmittnägel, TUM)

Mit dem mit 4.000 Euro dotierten Silesia-Clemens Hanke Promotionspreis 2019 wurde Dr. Andrea Froschmeier vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik für ihre Dissertation zum Thema „Molekulare Charakterisierung von Schlüsselgeschmacksstoffen in Whisky“ ausgezeichnet. Im Rahmen der innovativen Arbeit konnten Markerverbindungen verschiedener Substanzklassen für Single Malt- und Bourbon-Whiskys identifiziert werden. Mittels moderner massenspektrometrischer, humansensorischer und rezeptorbasierter Analysetechniken wurde das komplexe lebensmittelchemische und sensorische Zusammenspiel der verschiedenen Whisky-Inhaltsstoffe charakterisiert.

Zwei mit jeweils 2.000 Euro dotierte Silesia-Clemens Hanke Master of Science Preise 2019 gingen an:
•    Sarah Jöstl vom Leibnitz-Institut für Lebensmittelsystembiologie der Technischen Universität München für ihre Masterarbeit zum Thema „?-Amylase-Trypsin-Inhibitoren in prozessierten und unprozessierten Lebensmitteln aus Weizen, Gerste und Roggen“
•    Frank Schmidtvom Lehrstuhl für Analytische Lebensmittelchemie für seine Masterarbeit zum Thema „Isolierung, Identifizierung und Charakterisierung von Sekundärmetaboliten aus Alternaria-Kulturen“.

Mit den Silesia-Clemens Hanke Bachelor of Science Preisen 2019, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, wurden ausgezeichnet:
•    Angelina Hop, vom Leibniz-Institut für Lebensmittelsystembiologie der Technischen Universität München, für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Übersicht über die Nährwertzusammensetzung glutenfreier Lebensmittel im Vergleich zu glutenhaltigen Vergleichsprodukten“
•    Joana Ashiku, von der Professur für Biotechnologie der Naturstoffe, für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Produktion und Reinigung von rekombinantem Mal d1 in Escherichia coli und Quantifizierung des Allergengehaltes in Äpfeln“.


Über den Preis:
Die Erkenntnis, dass die nachhaltigste Investition in die Zukunft Deutschlands in der Entdeckung und Förderung der nachwachsenden Talente liegt, motivierte Clemens Hanke im Jahr 2015 zur Gründung der Silesia-Clemens Hanke-Stiftung. Die Stiftung sichert unter anderem die unabhängige Führung des global agierenden Aromenproduzenten Silesia, ein im Jahr 1910 gegründetes Familienunternehmen mit derzeit weltweit über 900 Mitarbeitern. Der erfolgreiche Unternehmer Clemens Hanke ist seit 1996 Vorstandsvorsitzender der Silesia Firmengruppe.Bereits seit 2017 unterstützt die Stiftung die Bachelor-, Master- und Promotions-Absolventen der Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit im Bereich der Nachwuchsförderung zeichnet unter anderem herausragende Forschungsarbeiten junger TUM-Wissenschaftler in der Lebensmittelchemie aus.

 

Redaktion:
Susanne Neumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WZW
E-Mail: susanne.neumann[at]wzw.tum.de
Tel.: 08161.71.3207

Wissenschaftlicher Kontakt:
Dr. Roman Lang
Lehrstuhl für Lebensmittelchemie & Molekulare Sensorik
E-Mail: roman.lang[at]tum.de
Tel.: 08161.71.2978